Vielen Dank, Dad! =)
Ich begebe mich auf ein großes Abenteuer ein Jahr in die Staaten zu reisen! I'm going... into the wild!
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Donnerstag, 21. Februar 2013
Chicago
Ich habe mittlerweile viele Ausflüge nach Chicago unternommen. Einmal bin ich mit den ganzen anderen Austauschschülern mit dem Zug dort hingefahren. Dort habe ich dann übernachtet, weil Jim mit uns am nächsten Tag ins Theater in das Musical "Kinky Boots" (Schräge Stiefel) eingeladen hat. Die anderen zwei Male waren auch Theater-Besuche. An anderen Wochenenden haben wir uns ebenfalls ein Musical, "Les Miserables", und das Stück "War Horse" (Kriegspferd) angeschaut. Bei den Besuchen ist einiges an Fotos und Videos zusammen gekommen. Daher wünsche ich viel Spaß mit meinem Chicago Film!
Vielen Dank, Dad! =)
Vielen Dank, Dad! =)
Montag, 21. Januar 2013
US-Präsidentschaftswahlen
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| Barack H. Obama, der 44. Präsident der USA, Demokrat |
Dadurch waren alle
Kampagnen zur Wahl vorbei und wir konnten endlich Ruhe finden! Wenn
ihr denkt, dass ihr schon viel Nachrichten bekommen habt, dann stellt
euch mal vor wie es hier gewesen sein musste! Rund um die Uhr hat man
im Fernsehen oder Radio nichts anderes gehört.
Als wir im Oktober in
Florida waren (ein gemischter Staat, was die Rate an Demokraten und
Republikanern angeht) liefen in jeder Werbepause mindestens zwei
Werbefilme pro Partei (insgesamt also vier). Außerdem ist hier
Antipropaganda legal.
Meiner Meinung
nach war es ein Witz, dass es am Ende überhaupt so knapp geworden
ist. Mein Bruder David hat mir erzählt, dass 80% aller Deutschen
Obama gewählt hätten. Da die Bildung in Deutschland bei weitem
besser ist, spricht das Ergebnis für sich.
Am Ende kann man
also nur glücklich sein, dass es so abgelaufen ist, auch im
internationalen Sinne.
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| Die Einwohnerdichte der USA... (blau = viele Einwohner; hell = wenige Einwohner) |
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| ... und der direkte Vergleich zu den Wahlergebnissen (blau = Obama, demokratisch; rot = Romney, konservativ) |
Eindeutig ist zu
erkennen, dass die Küstenregionen und Großstädte, wo mehr
gebildete Menschen leben, demokratisch sind. Hingegen ist das
Hinterland, wo kaum Menschen wohnen, konservativ, da die Menschen
ungebildet sind.
Mittwoch, 16. Januar 2013
Thanksgiving
Am 22. November
dieses Jahr war Thanksgiving (jeder vierte Donnerstag im November).
Dieser Feiertag ist so wichtig wie Weihnachten für die Amerikaner
und die ganze Familie kommt zu einem Festessen mit traditionellem
Truthahn zusammen.
| Jims Bruder und ich schauen, ob der Truthahn fertig ist. |
Als die
Pilgerväter sich in den USA, einer völlig unbekannten Umgebung,
ansiedelten, hatten sie es vor allem über den Winter sehr schwer zu
überleben. Die Indianer haben ihnen jedoch geholfen. Daher haben die
Siedler ein großes Festmahl mit den Indianern gehabt um „danke zu
sagen“ (daher der Name „Thanksgiving“).
Deswegen sind wir
zu Jims Familie für eine Woche nach Pennsylvania gefahren. Es war
schön die Familie wiederzusehen. Am Donnerstag sind wir für das
große Abendessen zum Haus von Jims Bruder gegangen. In so einem
kleinen Dorf brauchten wir natürlich nicht lange.
Thanksgiving
besteht aus den vier „F's“:
Family
Food (Essen)
Football
Food
- in dieser
Reihenfolge!
Das Essen war sehr
lecker und ich habe viel zu viel gegessen (daher zwei mal „Essen“).
Danach haben wir mit der Familie Football geschaut und nach einem
schönen, gemeinsamen Abend ging es dann wieder zu Oma's Haus.
| Aufgetischt wurden alle Variationen an Kartoffeln, Gemüse, Brot und ungefähr 8 kg Truthahn. |
Der Tag nach
Thanksgiving heißt „Black Friday“ (schwarzer Freitag). Das
bedeutet prall gefüllte Geschäfte und sich prügelnde Kunden wegen
ganz viel Rabatten. Ursprünglich war das der Tag, an dem die Läden
genug Gewinn für das Jahr gemacht haben und daher alles reduziert
haben. Wir sind also auch shoppen gewesen, weil ich diesen Wahnsinn
mal sehen wollte. Es blieb dann leider auch nur bei der Vorfreude.
Ich habe keine großen Menschenmassen oder Kämpfe gesehen.
Am Sonntag sind
wir wieder heimgefahren und am Montag ging die Schule wieder los.
Eine erholsame Woche mit ganz viel Truthahn war vorbei.
Dienstag, 15. Januar 2013
Entschuldigung!!!
Hallo Leute,
ich weiß, dass ich mich seit einiger
Zeit nicht mehr gemeldet habe und das tut mir auch furchtbar leid. Zu
eurer Beruhigung: Mir geht’s gut!
In letzter Zeit habe ich wieder an
einem Video gearbeitet, weil ich das Filmen ja so sehr liebe, und
dabei gab es leider ein paar technische Schwierigkeiten *Hust*.
Daher müsst ihr euch noch ein bisschen mit dem Film gedulden.
Die
nächsten Tage werde ich versuchen so viel Verpasstes nachzuholen wie
nur möglich, was bedeutet, dass der Blog wieder aktiver wird. Also
vergesst nicht ab und zu mal wieder rein zu schauen!
Eure
Philipp Supertramp
Sonntag, 4. November 2012
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Disney World
| Eingang zu den "Hollywood Studios" |
Gestern sind wir nach Disney World, dem größten Freizeitpark
der Welt, gefahren. Und der größte Freizeitpark hat natürlich auch den größten
Parkplatz der Welt. Deshalb hat es etwas gedauert, bis wir im eigentlichen Park
angekommen sind. Disney World ist quasi eine komplett eigenständige Stadt (Lake
Buena Vista), die Walt Disney Stück für Stück
gekauft hat um alle Rechte zuerhalten.
| Man beachte die Masse an Leuten =P |
| Der "Turm des Terrors", eine gelungene Attraktion |
Zuerst ging es in den Park “Hollywood Studios”. Dort ähnelte vieles Hollywood, die Shows waren über Filme und die Achterbahnen hatten ihre Themen auch von L.A.
Außerdem gab es dort mehr Sachen, die interessant für uns
waren, als in den anderen Parks.
| Der "Rock 'n Rollercoaster mit Aerosmith", die mit Abstand schnellste Achterbahn in Disney World |
Danach sind wir mit einem Transport-Bus nach “Animal Kingdom” gefahren. Im neusten Park geht es eher um die verschiedenen Länder der Erde. Zum Beispiel konnte man nach “Afrika” oder “Asien” “reisen”.
| Dieser riesige Baum steht genau in der Mitte des Parks |
| Wir haben an einer Safari-Tour teilgenommen und dabei Giraffen gesehen. |
| … und Löwen |
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| Der Eingang vom "Magic Kingdom" |
Zum Schluss sind wir dann nach “Magic Kingdom” gefahren, das Wahrzeichen Disneys. Wir haben es leider nicht mehr nach “Epcot”, dem vierten Park, geschafft.
Dort war meine Familie mit mir vor elf Jahren. Ich konnte
mich daher nur an eine Achterbahn erinnern.
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| Cinderellas Schloss im Magic Kingdom. Es waren echt viele Menschen! |
Der Tag war ganz schön anstrengend. Wir sind nur gelaufen
und es war sehr überfüllt. Insgesamt war es trotzdem echt spaßig. Nun habe ich
ein richtiges Bild von Disney World und ich muss zugeben, dass es dort echt
sehr gut organisiert ist. Außerdem ist es sehr sauber. Man brauch keine 10 Schritte
zur nächsten Mülltonne und Kaugummis und Zigaretten sind verboten: Der
glücklichste Fleck auf Erden.
Dienstag, 9. Oktober 2012
Kennedy Space Center - Teil 2
![]() |
| Sternenbild-Globus |
Heute ging es noch einmal zum Kennedy Space Center. Ich muss
zugeben, dass es viel entspannter war noch einen Tag zu haben sich alles
anzuschauen.
Als erstes sind wir zum Raketenstart-Simulator gegangen. Das
war wie ein Freizeitpark-Fahrgeschäft. Die Sitze wurden nach hinten geklappt
und alles hat sich angefühlt wie ein Raketenstart: Das Wackeln, der Sound und
die Erdanziehungskraft.
Danach haben wir einen sehr gelungenen 3D-Film der NASA über
die Internationale Raum-Station (ISS), erzählt von Tom Cruise. Dieser Film hat
mir bewusst gemacht, wie das Leben außerhalb unserer Atmosphäre ist und das
dann dein Land gar nicht wichtig ist auf der ISS.
| Alle Amerikanischen Astronauten, die ihr Leben geopfert haben |
Am Ende haben wir noch mit einem passionierten Astronauten (Frederick Gregory) gesprochen, der mir alle meine Fragen beantwortet hat. Es war einfach genau die
richtige Reihenfolge nach all den Gedanken, die in meinem Kopf herumflogen, mit
einem richtigen Astronauten gesprochen zu haben. Man muss echt ein Leben voller
Erfahrungen haben. Auf meine Frage, wie er sich auf der Erde wieder eingelebt
hat, antwortete er, dass er ohne wirkliches Wissen über unseren Planeten ins
All ging und als “großer Mensch” wieder zurück kam.
| Frederick Gregory nahm an vier Spaceshuttle-Missionen Teil und war von diesen drei mal Commander |
Der ganze Tag hat mich total beeindruckt. So viele Bilder
und Gefühle an einem Tag hatte ich schon lange nicht. Ich war und bin noch
Stunden nachher total erstaunt von dem, was wir schon alles erreicht haben. Man
muss sich mal vorstellen, was es heißt Menschen Tausende Kilometer zum Mond und
erfolgreich wieder zurück zu bringen oder eine ganze Raumstation Stück für
Stück ins All zu schießen und danach zusammen zu bauen.
Morgen geht es dann zum Wahrzeichen Floridas: Disney World!
Ich war zwar auch schon einmal dort, aber kann mich natürlich auch nicht mehr erinnern (Schließlich war ich ja erst 4 :P).
Ich war zwar auch schon einmal dort, aber kann mich natürlich auch nicht mehr erinnern (Schließlich war ich ja erst 4 :P).
Montag, 8. Oktober 2012
Kennedy Space Center - Teil 1
| Kennedy Space Center, Cape Canaveral |
Heute sind wir wie versprochen nach Cape Canaveral gefahren.
Die Fahrt hat nur 45 Minuten gedauert. Vom Parkplatz konnte man schon die
ersten Raketen-Modelle sehen.
Außerdem dachte ich mir, dass wir viele Deutsche sehen
warden, da ihr ja jetzt Ferien habt! Wie sich herausstellte, konnte ich mich
wirklich nicht mehr an das “Kennedy Space Center” erinnern.
| Raketen auf dem Gelände |
| der heimische Weißkopf-Adler |
Los ging es im Museum für die Natur. Weil Florida ja ein
sehr dicht bewachsenes Stückchen Land war und ist, leben hier natürlich auch
sehr viele Tiere. Die NASA war immer interessiert der Tierwelt zu helfen und
schützt daher die Tiere auf dem großen Gelände wie eine Art Naturschutz gebiet.
In dem Natur-Museum hat man also viel über die Besiedlung, Geschichte und die
Nutzung von Vorteilen der Lage (Flüsse als Transport) erfahren.
| Es hat sich gut angefühlt auf ein bisschen Deutschland zu treffen und ja, ich war stolz =P |
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| frühe Astronauten-Kapseln |
Danach sind wir weiter in das Museum für die Entstehung der
Raumfahrt und jene Gründer. Dort habe ich unter anderem gelernt, dass die
eigentlichen schlauen Köpfe zwei deutsche Forscher (Oberth und Von Braun)
waren. Durch die Zwei war Deutschland am Anfang auch vorne mit dabei bis zur
Niederlage im zweiten Weltkrieg. Schließlich sind sie dann nach Amerika
ausgewandert und waren mit die Gründer der NASA.
| Ich kann mir gar nicht vorstellen, in so einem kleinen Teil für mehrere Tage auf eine Mission ins All zu gehen |
| Die Zusammenbau-Halle von der anderen Seite |
| Der Raketentransporter wiegt 2721 Tonnen und kann mit einer Rakete nur eine Meile in einer Stunde fahren. |
Nach diesem Museum, was die ganze Geschichte der Raumfahrt
zusammenfasste, sind wir mit einem Shuttle-Bus zum Zusammenbau-Gebäude der
Fahrzeuge und zum “Apollo / Saturn V Center” gefahren, ein weiteres Museum mit
sehr demonstrativen und emotionalen Filmen. Dort hatte ich auch mein einziges
Dejavu.
| Kommando-Zentrale der Nasa in einer Show |
Insgesamt habe ich sehr viel neues und spannendes, neues
Wissen gesammelt, aber wie in so ziemlich jedem Museum gab es viel zu viel
spannendes zu lesen. Ich war etwas traurig, dass ich nicht alles sehen konnte.
Zum Glück haben wir dann gemerkt, dass unsere Tickets für eine ganze Woche
gültig sind. Deshalb werden wir morgen wahrscheinlich wieder dort hin fahren,
um den Rest zusehen, denn es war eine Riesengelände und es ist unmöglich, alles
an einem Tag zu sehen (daher denke ich auch die Wochen-tickets :P).
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| Die Saturn-V-Rakete, mit der wir zum Mond geflogen sind. Eines der größten, von uns erbauten Fahrzeuge. |
| Ein Modell eines Mondmobils |
| Die Show der Mondlandung |
| Die Startstation in der Ferne |
| Schon erstaunlich, wenn man mal so darüber nachdenkt =) |
| Die Apollo wog 41 Tonnen und wurde auf 38.937 km/h beschleunigt (11 Kilometer pro Sekunde), was nötig war, um die Rakete von der Erdanziehungskraft wegkommen zu lassen Na, wer wusste es? =P |
Bis die Tage! Machts jut! =)
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